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Fakten zur Geschichte der Orthopädie und Arthroskopie

ausgewählte orthopädisch - wissenschaftliche Links
Um in der Orthopädie Erfolge zu erzielen, reichen gründliche Kenntnisse, und eine
große Erfahrung in der Medizin und Chirurgie nicht aus; man sollte auch noch eine angeborene Neigung zur Mechanik haben.
Ein Handwerker, wie geschickt und intelligent er auch sein mag,
wie gut er auch sein mag, wird sich nur schwer in die Gedankenwelt der Ärzte einfühlen können, weil er selbst
die Medizin nicht kennt und daher nicht in der Lage sein wird, die
zu erfüllenden Angaben zu erfassen. Um dieses Ergebnis zu erreichen, müssen in der gleichen Person des Arztes beide
Arten von Wissen in einem Individuum vereint werden.
Es ist daher unzutreffend, die Orthopädie nur als eine Abteilung der Chirurgie zu betrachten
Francois Humbert 1776-1850 - französischer Arzt und Orthopädie-Pionier
Fachärzte für Orthopädie sind Spezialisten für Diagnose und Behandlung der Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates.
Zu diesem Zweck werden je nach Komplexität der Erkrankung chirurgische Eingriffe (orthopädische Chirurgie),
Körperhilfsmittel (sogenannte Orthesen) und Körperübungen eingesetzt.
Zeitnah nach der Geburt hat die Früherkennung des nicht ausgereiften Hüftgelenks (Hüftdysplasie) durch
die Kontrolle mittels der Säuglingshüftsonographie einen hohen Stellenwert gewonnen.
Normabweichungen des wachsenden Körpers können zu jedem Zeitpunkt auftreten.
Fussfehlstellungen, Beinachsenfehler (O-X-Beine) und Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose, Kyphose) sind durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
feststellbar und behandelbar.
Veränderungen an den Wachstumsfugen durch Verletzungen (Epiphysenlockerung) oder fehlerhaft Knochenentwicklung (aseptische Knochennekrosen) kommen in jedem Wachstumsalter vor und
können unerkannt zu Wachstumstörungen führen. Frühzeitige Erkennung und Behandlung ist wichtig, um das Risiko von Komplikationen
zu minimieren und das normale Wachstum zu fördern.
Freizeit-, Arbeits- und Sportverletzungen der Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen verlangen immer mehr spezifische
Diagnostk und Therapie.
Verschleißerscheinungen der Gelenke (Arthrose), der Abbau der Knochenstabilität (Osteoporose) und der langsame Verlust der
Muskelkraft sind durch die weiter zunehmende Lebenserwartung der Gesellschaft immer mehr in den Fokus der Forschung
und Therapie gerückt.
Gezielte Heil- und Hilfsmittelanwendungen unterstützen die Erhaltung der Selbständigkeit bis ins hohe Alter.
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